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Vitamin C bei HPU – welche Form?

Vitamin C kann in 3 verschiedenen Formen als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden: als Ascorbinsäure, als gepuffertes Vitamin C oder als Ester-C. Doch welche eignet sich am besten?

Ester-C®Die HPU (Hämopyrrollaktamurie) ist eine genetisch bedingte Stoffwechselstörung, die zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen im Körper führen kann.

 

Darum ist Vitamin C bei HPU besonders wichtig:

 

Unterstützung des Immunsystems: Menschen mit HPU haben oft ein geschwächtes Immunsystem, was dazu führen kann, dass sie anfälliger für Infektionen sind. Vitamin C spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Immunsystems und kann helfen, das Risiko von Infektionen zu reduzieren.

 

Erhöhung der Eisenabsorption: Eisenmangel ist bei Menschen mit HPU häufig, und Vitamin C kann dazu beitragen, die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung zu erhöhen. Dies ist besonders wichtig, da Eisen für die Bildung von Hämoglobin im Blut benötigt wird.

 

Antioxidative Funktion: Menschen mit HPU haben oft eine höhere Belastung durch oxidativen Stress und benötigen daher mehr Antioxidantien wie Vitamin C, um Zellschäden zu vermeiden.

 

Kollagenproduktion: Menschen mit HPU haben oft Probleme mit der Kollagenbildung, was zu einer erhöhten Anfälligkeit für Verletzungen, Muskel- und Gelenkschmerzen führen kann. Vitamin C ist wichtig für die Kollagenproduktion und kann helfen, diese Probleme zu reduzieren.

 

Entgiftungsfunktion: Menschen mit HPU haben oft Probleme mit der Entgiftung von Schwermetallen und anderen Giftstoffen im Körper. Vitamin C kann bei der Entgiftung von Schwermetallen und anderen Giftstoffen helfen.

 

Histaminsenker: Vitamin C kann die Aktivität von Enzymen hemmen, die Histamin im Körper produzieren. Ebenso kann das Vitamin die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen reduzieren, indem es ihre Zellmembranen stärkt. Darüber hinaus kann Vitamin C auch als Antioxidans wirken und Entzündungen im Körper reduzieren, was wiederum Histamin freisetzen kann.

 

Welche Form von Vitamin C ist bei HPU besonders gut?

 

Vitamin C kann in 3 verschiedenen Formen als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden: als Ascorbinsäure, als gepuffertes Vitamin C oder als Ester-C®. Doch welche eignet sich am besten?

 

Bioverfügbarkeit:

  • Ascorbinsäure: Ascorbinsäure wird schnell vom Körper aufgenommen und in der Regel innerhalb von einigen Stunden ausgeschieden.
  • Gepuffertes Vitamin C: Gepuffertes Vitamin C besteht aus Ascorbinsäure, die mit basischen Mineralien wie Calcium, Magnesium oder Kalium kombiniert wurde, um den pH-Wert im Magen zu erhöhen. Dies kann die Bioverfügbarkeit erhöhen, aber die Wirkung hängt von der spezifischen Formulierung ab.
  • Ester-C®: Ester-C® enthält eine patentierte Form von Vitamin C, die aus Calciumascorbat und Metaboliten von Vitamin C wie L-Threonat besteht. Diese Kombination ermöglicht eine bessere Absorption und länger anhaltende Wirkung im Körper.

Verträglichkeit:

  • Ascorbinsäure: Ascorbinsäure kann bei höheren Dosen oder empfindlichen Personen Magenreizungen und Verdauungsprobleme verursachen.
  • Gepuffertes Vitamin C: Gepuffertes Vitamin C kann aufgrund der Zugabe von basischen Mineralien und Puffern besser verträglich sein als Ascorbinsäure.
  • Ester-C®: Ester-C® ist magenfreundlicher als Ascorbinsäure und kann daher besser vertragen werden.

Generell:

  • Ascorbinsäure: Ascorbinsäure ist die am häufigsten verwendete Form von Vitamin C und ist in der Regel kostengünstiger als andere Formen.
  • Gepuffertes Vitamin C: Gepuffertes Vitamin C wird oft als eine mildere Alternative zu Ascorbinsäure betrachtet, die den Magen weniger reizt und daher besser verträglich ist.
  • Ester-C®: Ester-C® ist eine patentierte Form von Vitamin C, die in der Regel teurer ist als Ascorbinsäure oder gepuffertes Vitamin C. Es hat jedoch den Vorteil einer besseren Bioverfügbarkeit, länger anhaltenden Wirkung und höheren Verträglichkeit.

Zu Ester-C®

 

Quellen:

Absorption: Eine Studie von Jurenka JS, et al. (2009) ergab, dass Ester-C aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung besser vom Körper aufgenommen wird als Ascorbinsäure. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19469669/

Magenfreundlichkeit: Eine Studie von Gruenwald J, et al. (2006) zeigte, dass Ester-C besser verträglich ist als Ascorbinsäure, da es den Magen weniger reizt. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16923231

Wirkungsdauer: Eine Studie von Levine M, et al. (1996) ergab, dass Ester-C im Vergleich zu Ascorbinsäure länger im Körper bleibt und somit den Vitamin-C-Spiegel im Blut länger aufrechterhält. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8627879

Antioxidative Wirkung: Eine Studie von Valko M, et al. (2007) fand heraus, dass Ester-C eine stärkere antioxidative Wirkung hat als Ascorbinsäure. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17458390

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