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Der komplette Knock-Out: Sehstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen. Eine Migräne kann einen komplett lahmlegen – und das sogar über mehrere Tage. Bei HPUlern kommt sie aus verschiedenen Gründen leider häufig vor.

Migräne ist eine häufige Begleiterscheinung bei HPU. Meist gibt es mehrere Auslöser, die aber gut behoben werden können.

Warum begünstigt die HPU die Entstehung von Migräne?

Der komplette Knock-Out: Sehstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen.  Eine Migräne kann einen komplett lahmlegen – und das sogar über mehrere Tage. Bei HPUlern kommt sie aus verschiedenen Gründen leider häufig vor.

Wer die Gründe versteht, kann gezielt gegensteuern. Deshalb wollen wir uns die Migräne bei HPUlern heute einmal genauer ansehen.

Bei der Migräne spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, darunter:

    • Veränderungen im Energiestoffwechsel der Mitochondrien,
    • Hormonstörungen,
    • entzündliche Prozesse im Gehirn und
    • Mikronährstoffmängel.

Wie eine Untersuchung des Labors IMD Berlin HPU im Jahr 2023 bestätigte, leiden Menschen mit der Stoffwechselstörung HPU signifikant häufiger als andere Menschen unter einem Leaky Gut (durchlässigen Darm). Durch die geschwächte Darmbarriere treten Toxine und unverdaute Nahrungsbestandteile unkontrolliert aus der Darmwand ins Blut über. Dies führt zum einen zu Entzündungszuständen, aber auch zu einer verminderten Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Nährstoffen, die für die normale Funktion des Körpers unerlässlich sind.

Diese Mikronährstoffe sind zur Migräneprophylaxe besonders wichtig:

    • Coenzym Q10,
    • Magnesium,
    • Vitamin B2 und
    • Vitamin D

spielen eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel und der Regulation von Entzündungsprozessen im Körper. Ein chronischer Mangel an diesen Nährstoffen kann Migräneanfälle begünstigen.

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Blutzuckerschwankungen

Auch Blutzuckerschwankungen können eine Rolle bei der Entstehung von Migräne spielen, insbesondere bei Menschen, die sich von isolierten Kohlenhydraten ernähren. Plötzliche Blutzuckerspitzen gefolgt von einem schnellen Abfall können zu Unterzuckerphasen führen, die wiederum Migräneattacken auslösen können. Eine ausgewogene Ernährung mit langsamen Kohlenhydraten und ausreichend Proteinen und Fetten kann dazu beitragen, Blutzuckerschwankungen zu stabilisieren und Migräneanfällen vorzubeugen. Tipp: Wer Proteine (auch in Form von essentiellen Aminosäuren) vor Kohlenhydraten verzehrt, hilft seinem Blutzuckerspiegel, stabil zu bleiben.

Hormone aus dem Gleichgewicht

HPUler haben meist einer geringe Stresstoleranz. Schnell ist alles zu viel und die Ansprüche an sich selbst nicht selten sehr hoch. Das erzeugt Stress. Der Körper schüttet vermehrt Cortisol aus. Das geht auf Kosten von Progesteron, das Cortisol und Progesteron aus derselben Vorläufersubstanz gebildet werden. Je mehr Cortisol der Körper bauen muss, desto weniger Progesteron kann er bilden.

Das hat Folgen. Denn Progesteron senkt natürlicherweise den Histaminspiegel im Körper, während Östrogen ihn ansteigen lässt. Progesteron ist der Gegenspieler zu Östrogen im weiblichen Körper. Wer also stressbedingt (oder auch natürlicherweise in den Wechseljahren) zu wenig Progesteron bildet, rutscht automatisch in eine Östrogendominanz und damit in einen Zustand, in dem der Körper Histamin schwer abbauen kann und Entzündungsprozesse gefördert werden. Es entsteht eine Art Teufelskreis, der sich selbst befeuert.

Je höher der Östrogenspiegel, desto mehr Entzündungen, desto höher der Histaminspiegel, desto höher der Östrogenspiegel…

Ein Überschuss an Östrogen kann dazu führen, dass die Blutgefäße im Gehirn erweitert werden, was wiederum Migräneanfälle auslösen kann. Darüber hinaus kann Östrogen die Freisetzung von Substanzen wie CGRP (Calcitonin Gene-Related Peptide) stimulieren, die die Blutgefäße im Gehirn erweitern und eine Entzündungsreaktion auslösen können, was ebenfalls zu Migräne beiträgt.

Progesteron hat eine entspannende Wirkung auf die Blutgefäße und kann Entzündungsreaktionen im Körper hemmen. Ein Mangel an Progesteron kann daher die Neigung zu Migräneanfällen erhöhen, da diese Schutzmechanismen beeinträchtigt sind.

Ein übermäßiger Histaminspiegel im Körper kann Entzündungsreaktionen auslösen und die Blutgefäße im Gehirn erweitern, was zu Kopfschmerzen und Migräne führt.

 

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Wenn die Mitochondrien nicht richtig arbeiten

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Verbindung zwischen Migräne und HPU liegt in der Beeinträchtigung der Atmungskette in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen. Häm, ein Bestandteil von Enzymen der Atmungskette, kann bei Menschen mit HPU teilweise nicht richtig aufgebaut werden, was zu einer Schwächung der Atmungskette führt. Dies wiederum kann zu einer verminderten Energieproduktion in den Zellen führen und die Funktion verschiedener Organsysteme beeinträchtigen, einschließlich die des Gehirns.

Eine gestörte Atmungskette kann auch zu einem erhöhten oxidativen Stress führen, was wiederum Entzündungen im Körper fördern kann. Entzündliche Prozesse sind ein weiterer Faktor, der bei der Entstehung von Migräne eine Rolle spielen kann.

Selten geht eine Migräne auf eine einzige Ursache zurück, sondern ist meist eine Kombination verschiedener Faktoren, die individuell variieren können.

Daher sollte eine Migräne immer ganzheitlich angegangen werden. Während die klassischen Methoden der Medizin nur Symptome lindern, bietet die HPU-Therapie die Möglichkeit, die Ursachen der Migräne zu bekämpfen. Die wichtigsten Säulen dabei sind:

    • Vermeidung von Entzündungen
    • Stressreduktion
    • Auffüllen von Mikronährstoffmängeln

Ein ganzheitliches Konzept zur Einstellung deines HPU-Stoffwechsels findest du im HPU-Start-Programm. Ärzte, Heilpraktiker und Gesundheitscoaches lernen das Konzept von HPUandYou im HPU-Ausbildungsporgamm.

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