Welche Vitamin C-Form passt zu mir?
Vitamin C erfüllt viele wichtige Aufgaben und ist für HPUler sehr wichtig. Doch welche Form…
Unter Einnahme von essentiellen Aminosäuren vermehren sich die Mitochondrien und sorgen dafür, dass sie leistungsfähiger sind und den Körper mit mehr Energie versorgen.
„Ich habe mehr Energie.“ „Ich bin länger satt und muss nicht mehr ständig snacken.“
Das sind häufige Reaktionen auf die Einnahme der essentiellen Aminosäuren aus dem HPU-Start-Programm. Warum ist das so?
Aminosäuren sind die Bausteine von Eiweiss. Und das können HPUler aufgrund der häufig schlechten Darmsituation, des Magensäure- und Vitamin-B6-Mangels nicht gut aus der Nahrung aufspalten. Im Laufe der Behandlung wird das meist besser. Doch zu Beginn kann eine Ergänzung mit Aminosäuren sehr sinnvoll sein.
Unter Einnahme von essentiellen Aminosäuren vermehren sich die Mitochondrien und sorgen dafür, dass sie leistungsfähiger sind und den Körper mit mehr Energie versorgen. (vgl. Hinkle et al. 2022)
Eine Studie aus dem Jahr 2015, veröffentlicht in der Zeitschrift „Cell Metabolism“, zeigte, dass essentielle Aminosäuren die Aktivität der Mitochondrien in Muskelzellen erhöhen. Die Forscher fanden heraus, dass die Zugabe von essentiellen Aminosäuren zu den Zellen die Bildung neuer Mitochondrien stimulierte und die Energieproduktion in den Zellen verbesserte.
Eine Studie aus dem Jahr 2018, veröffentlicht in der Zeitschrift „Frontiers in Physiology“, untersuchte den Einfluss von essentiellen Aminosäuren auf die mitochondriale Funktion bei älteren Erwachsenen. Die Forscher stellten fest: Eine Supplementation mit essentiellen Aminosäuren führt zu einer Verbesserung der mitochondrialen Funktion, einschließlich einer erhöhten Energieproduktion und einer verbesserten mitochondrialen Kapazität.
Das kann HPUlern zugutekommen, denn die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien ist bei HPUlern oft eingeschränkt. Das liegt zum einen daran, dass Mitochondrien zur Energiegewinnung auf ausreichend funktionsfähiges Häm angewiesen sind. Zum anderen brauchen sie Mikronährstoffe wie Zink, Mangan und B-Vitamine, die bei HPUlern oft im Mangel sind.
Die Einnahme essentieller Aminosäuren vor dem Frühstück kann dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Warum ist das so:
Wer sicher näher mit essentiellen Aminosäuren beschäftigt, stößt auf den Namen Prof. Dr. Maurizio Lucá-Moretti. Dieser italienische Wissenschaftler hat in jahrelangen Versuchen die für Menschen optimale Zufuhr an Aminosäuren mit der besten Verwertbarkeit herausgefunden.
Eine gute Verwertbarkeit ist wichtig, damit der Körper ausreichend mit Aminosäuren versorgt wird. Zum anderen auch, weil Bakterien im Darm die nicht verwertbaren Aminosäuren zu toxischen Stoffen abbauen können.
Die essentiellen Aminosäuren sind die acht Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann:
L-Leucin, L-Lysin HCl, L-Valin, L-Isoleucin, L-Phenylalanin, L-Threonin, L-Methionin, L-Tryptophan
Sie bilden die Bausteine für Proteine (Eiweiß) und übernehmen diese wichtigen Funktionen im Körper:
Häufige Fragen:
Warum riechen die essentiellen Aminosäuren manchmal komisch?
Das liegt am Schwefel und hat nichts mit der Qualität der Aminosäuren zu tun.
Wie kann ich die die essentiellen Aminosäuren einnehmen?
Als Presslinge oder als Pulver zum Anrühren und Trinken