Welche Vitamin C-Form passt zu mir?
Vitamin C erfüllt viele wichtige Aufgaben und ist für HPUler sehr wichtig. Doch welche Form…
Folsäure – ein Begriff, den viele vor allem aus der Schwangerschaft kennen. Aber was genau ist Folsäure eigentlich, warum haben so viele Menschen einen Mangel daran – und warum ist es wichtig, bei der Supplementierung auf die richtige Form zu achten?
Folsäure – ein Begriff, den viele vor allem aus der Schwangerschaft kennen. Aber was genau ist Folsäure eigentlich, warum haben so viele Menschen einen Mangel daran – und warum ist es wichtig, bei der Supplementierung auf die richtige Form zu achten?
Folsäure ist die synthetische Form des Vitamins B9, die in vielen Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln verwendet wird. In der Natur kommt B9 dagegen in seiner aktiven, natürlichen Form als sogenanntes Folat vor – zum Beispiel in grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten oder Leber.
Folat ist für viele lebenswichtige Prozesse im Körper unentbehrlich:
Obwohl wir in Industrienationen scheinbar gut versorgt sind, kommt ein funktioneller Folatmangel überraschend häufig vor. Hier sind die wichtigsten Ursachen:
Die herkömmliche Folsäure in vielen Präparaten ist nicht sofort bioaktiv. Sie muss im Körper erst in mehreren Schritten aktiviert werden:
Diese Umwandlung benötigt das Enzym MTHFR – und genau das ist bei vielen Menschen eingeschränkt aktiv. Besonders bei genetischen Varianten wie MTHFR C677T kann die Aktivierung um bis zu 70 Prozent reduziert sein.
Wenn synthetische Folsäure nicht vollständig umgewandelt wird, reichert sie sich als „unmetabolisierte Folsäure“ im Blut an. Das kann zu Problemen führen:
Achte daher darauf, immer nur aktive Folsäure zu supplementieren.